Datenschutz beim Online-Dating: Was du preisgibst, ohne es zu merken

Fotos verraten Orte, Profile verraten Arbeitswege — und beides lässt sich abstellen.

Fotos verraten mehr als das Motiv

Handyfotos speichern in den EXIF-Daten Aufnahmezeit und oft die exakten GPS-Koordinaten. Wer ein Bild aus dem eigenen Wohnzimmer hochlädt, teilt damit unter Umständen die Adresse. Echtzeit entfernt diese Metadaten vor dem Upload automatisch — bei anderen Plattformen solltest du prüfen, ob das passiert.

Zweite Falle ist die Rückwärtssuche: Ein Foto, das auch auf einem beruflichen Profil steht, verbindet dein Dating-Profil mit deinem Klarnamen. Nutze Bilder, die es nirgends sonst gibt.

Standort: ungefähr ist genug

Für die Umkreissuche braucht niemand deine Adresse. Echtzeit rundet Koordinaten so, dass nur ein Bereich von etwa einem Kilometer übrig bleibt — andere sehen die Entfernung, nicht die Wohnung.

Vermeide zusätzlich Angaben, die zusammen eindeutig werden: Arbeitgeber plus Stadtteil plus Sportverein identifiziert dich zuverlässiger als dein Name.

Was du im Chat teilst

Private Bilder gehören unter deine Kontrolle. Auf Echtzeit liegen sie in einem privaten Bereich und werden nur nach ausdrücklicher Freigabe sichtbar — kein Bild geht ungewollt an eine Person, die du kaum kennst.

  • Keine Ausweiskopien, keine Kontodaten, keine Zahlungen an Chatkontakte.
  • Telefonnummer erst, wenn du der Person wirklich begegnet bist.
  • Screenshots sind immer möglich — teile nichts, was dich erpressbar macht.

Deine Rechte

Nach DSGVO kannst du Auskunft über deine Daten verlangen, sie korrigieren und dein Konto samt Inhalten löschen lassen. Wie das bei Echtzeit läuft und wie lange wir was speichern, steht in der Datenschutzerklärung.

Dating mit geprüften Menschen

Auf Echtzeit ist jedes Profil manuell verifiziert, Standorte werden nur ungefähr angezeigt und der Sicherheits-Check-in ist eingebaut.

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