Drei Stufen von „verifiziert“
Der Begriff ist nicht geschützt. In der Praxis steckt sehr Unterschiedliches dahinter, und genau daran entscheidet sich, wie viele Fakes durchkommen.
- E-Mail- oder Handynummer-Bestätigung: filtert fast nichts, Nummern sind billig.
- Automatischer Selfie-Abgleich: filtert gestohlene Fotos, aber keine echten Betrüger.
- Manuelle Prüfung mit Ausweis und handgeschriebenem Zettel: aufwendig, aber wirksam.
Fragen, die du jeder Plattform stellen kannst
Die Antworten stehen meist in den Hilfeseiten oder der Datenschutzerklärung. Wenn sie dort fehlen, ist das selbst eine Antwort.
- Prüft ein Mensch oder nur ein Algorithmus?
- Können unverifizierte Konten Nachrichten schreiben?
- Was passiert mit dem Ausweisfoto nach der Prüfung?
- Wie schnell wird auf Meldungen reagiert, und gibt es eine Sperrgrenze?
- Werden Standorte genau oder nur ungefähr angezeigt?
Der Preis echter Verifizierung
Manuelle Prüfung kostet Zeit — deine und die des Teams. Dafür bekommst du eine Plattform, auf der jedes Profil einmal von einem Menschen angeschaut wurde. Auf Echzeit kannst du erst nach bestandener Prüfung schreiben und Anzeigen erstellen; Ausweisdaten werden nach der Prüfung nicht dauerhaft als Bild aufbewahrt.
Wer sofort und ohne Prüfung loslegen will, ist woanders besser aufgehoben. Wer keine Lust auf Fakes hat, gewinnt durch die Wartezeit.
