Ghosting, Grenzverletzungen, Belästigung: wann und wie du meldest

Wann eine Meldung angebracht ist, was danach passiert und wie du Beweise richtig sicherst.

Ghosting ist nervig, Grenzverletzung ist etwas anderes

Wenn sich jemand ohne Erklärung nicht mehr meldet, ist das unhöflich, aber kein Fall für die Moderation. Meldenswert ist, was Grenzen verletzt: unerwünschte Nacktbilder, Druck, Beleidigungen, Drohungen, Nachstellen, Geldforderungen oder der Verdacht, dass jemand nicht die Person auf den Fotos ist.

Was du sofort tun kannst

In jedem Chat und auf jedem Profil liegt der Melden-Button direkt oben. Blockieren geht im selben Schritt — die Person kann dich dann nicht mehr sehen oder anschreiben.

  • Nicht diskutieren, nicht rechtfertigen — melden und blockieren.
  • Screenshots vom Verlauf machen, bevor du blockierst.
  • Bei Drohungen oder Erpressung: Anzeige bei der Polizei, Screenshots als Beweis.
  • Nichts nachzahlen und nichts löschen, wenn erpresst wird.

Was nach einer Meldung passiert

Jede Meldung landet bei echten Moderatoren. Sie sehen den gemeldeten Inhalt, können Anzeigen offline nehmen, Profile sperren und Verifizierungen entziehen. Häufen sich Meldungen zu einer Person, wird das Profil automatisch vorläufig gesperrt, bis geprüft ist.

Du erfährst nicht, wer gemeldet hat — und die gemeldete Person erfährt es auch nicht. Melden ist damit kein Risiko für dich.

Vorher schützt am meisten

Teile keine Ausweiskopien, Kontodaten oder Adressen im Chat, verschick keine Bilder, die dich erpressbar machen, und triff dich beim ersten Mal öffentlich mit gesetztem Check-in. Wer das durchzieht, hat kaum eine Angriffsfläche.

Dating mit geprüften Menschen

Auf Echtzeit ist jedes Profil manuell verifiziert, Standorte werden nur ungefähr angezeigt und der Sicherheits-Check-in ist eingebaut.

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